Stil & Farben

Warm oder kalt, dunkel oder hell? Wie finden sie ihre persönlichen Farbtyp? Probieren sie einen hellen apricotfarbenen Lippenstift und machen sie ein Selfie. Danach wählen sie einen rosafarbenen Lippenstift. Nun vergleichen sie die beiden Fotos. Wie wirkt ihr Teint. Macht sie Rosa blass? Dann sind die kühler Farben  ihre Favoriten. Bringt Apricot ihr Gesicht zum strahlen? Dann passen die warmen Farben besser zu ihnen.

Nun können sie die kühlen oder warmen wählen sie ein kräftiges Pink oder einen warmen dunklen Braunton. Passt der kräftige Ton zu ihrem Teint, ihren Augen oder wirkt ihr Gesicht wie bemalt? Ein Selfie und schon haben sie die Antwort.

Ist das helle Apricot ihre Wahl, dann sind sie wahrscheinlich ein Frühlingstyp. Entscheiden sie sich für das helle Rosa, dann freuen sie sich auf die Farbpalette des Sommertyps.  Strahlen ihre Augen mit dem kräftigen Pink um die Wette, dann sind es die Farben der Winterpalette, die zu ihnen passen. Ist der goldene Braunton, die Farbe die ihnen an sich besonders gefällt, dann passen die Farben des Herbsttyps gut zu ihnen.

In den 1980 er Jahren hat Carol Jackson das System der Farbpaletten vereinfacht. Die Farbpaletten wurden standardisiert und entsprechend der Natur den 4 Jahreszeiten zugeordnet.

Der warme helle Frühling und der dunklere warme Herbst mit einem gelblichen Hautunterton. Der kühle helle Sommer und der kühle dunkle Winter mit einem blauen Hautunterton.In Amerika wurde dann in den 1940 er Jahren Ittens Farbtheorie weiter entwickelt. Suzanne Caygill malte für ihre Kundinnen individuelle Farbpaletten.

Johannes Itten war in den 1920 er Jahren Kunstpädagoge in der Schweiz. Er gab seinen Schülern die Aufgabe, eine Farbkomposition zu malen. Allein aus den Farbzusammenstellungen konnte er die einzelnen Bilder den entsprechenden Studenten zuordnen. Dieses Experiment bestätigte seine Theorie, dass es einen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Farbtyp und dem natürlichen Empfinden  für die Harmonie von Farben. Aufbauend auf diese Erkenntnis entwickelte Itten seine Farbtypenlehre.

Anders als die Modefarben gehören Lieblingsfarben zu unserer persönlichen Farbwelt. Das sind Farben, die wir gerne tragen und mit denen wir uns wohlfühlen. Sie beeinflussen unsere Stimmung. Sind wir zufrieden und beschwingt umgeben wir uns gerne mit fröhlichen Farben. Ganz anders an grauen Tagen, wenn unsere Laune nicht ganz so gut ist oder wir bedrückt sind. Dann können frische Farben unsere Stimmung verbessern und schon geht alles leichter von der Hand.

Auch die Jahreszeiten haben Einfluss auf unsere Farbwelt. Der helle Frühling lockt mit frischen Farben. Im Sommer hingegen leuchten die Farben kräftig und bunt. Der Herbst verführt uns mit warmen Rost, Braun – und Grüntönen. Rottöne erwärmen uns an kalten Wintertagen. Gold und Silber bringt Licht und Glanz in die langen dunklen Winternächte.