Stil & Farben

In Amerika wurde dann in den 1940 er Jahren Ittens Farbtheorie weiter entwickelt. Suzanne Caygill malte für ihre Kundinnen individuelle Farbpaletten. In den 1980 er Jahren hat Carol Jackson das System der Farbpaletten vereinfacht. Die Farbpaletten wurden standardisiert und entsprechend der Natur den 4 Jahreszeiten zugeordnet.

Der warme helle Frühling und der dunklere warme Herbst mit einem gelblichen Hautunterton. Der kühle helle Sommer und der kühle dunkle Winter mit einem blauen Hautunterton.

Johannes Itten war in den 1920 er Jahren Kunstpädagoge in der Schweiz. Er gab seinen Schülern die Aufgabe, eine Farbkomposition zu malen. Allein aus den Farbzusammenstellungen konnte er die einzelnen Bilder den entsprechenden Studenten zuordnen. Dieses Experiment bestätigte seine Theorie, dass es einen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Farbtyp und dem natürlichen Empfinden  für die Harmonie von Farben. Aufbauend auf diese Erkenntnis entwickelte Itten seine Farbtypenlehre.

Anders als die Modefarben gehören Lieblingsfarben zu unserer persönlichen Farbwelt. Das sind Farben, die wir gerne tragen und mit denen wir uns wohlfühlen. Sie beeinflussen unsere Stimmung. Sind wir zufrieden und beschwingt umgeben wir uns gerne mit fröhlichen Farben. Ganz anders an grauen Tagen, wenn unsere Laune nicht ganz so gut ist oder wir bedrückt sind. Dann können frische Farben unsere Stimmung verbessern und schon geht alles leichter von der Hand.

Auch die Jahreszeiten haben Einfluss auf unsere Farbwelt. Der helle Frühling lockt mit frischen Farben. Im Sommer hingegen leuchten die Farben kräftig und bunt. Der Herbst verführt uns mit warmen Rost, Braun – und Grüntönen. Rottöne erwärmen uns an kalten Wintertagen. Gold und Silber bringt Licht und Glanz in die langen dunklen Winternächte.